Küchengeräte für die erste eigene Küche

14.09.2015

Jung, frei und endlich raus bei Mutti! Doch manchmal ist es gar nicht so leicht, sich für die wirklich wichtigen Geräte zu entscheiden.

Junge Leute, die Ihre erste eigene Wohnung beziehen sollten darauf achten, dass sie in der Regel keine XXL-Geräte benötigen. Große Geschirrspüler oder Kühlschränke verbrauchen nicht nur entsprechend mehr Strom, sondern nehmen in der Küche auch einen besser nutzbaren Platz weg. So reicht als Beispiel ein 100-140 Liter Kühlschrank für einen 1-2 Personen Haushalt. Für jede weitere Person planen Sie 50 Liter ein.

Kühlschrank: 2 Geräte auf einen Schlag. Ein Kühl- und Gefrierkombination nimmt weniger Platz weg und Sie müssen nicht gleich zwei Geräte auf einmal kaufen. Falls Sie sowieso nicht viel einfrieren möchten, reicht sogar ein Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach.

Mikrowelle: Möchten Sie lediglich Essen erhitzen und Gefriergut aufwärmen, ist eine einfache Mikrowelle ohne Zusatzfunktionen sinnvoll, da Sie so kaum Platz weg nimmt und günstig zu kaufen ist. 
Aber vielleicht haben Sie keinen Backofen oder möchten das Geld anfangs sparen. Dann ist eine Mikrowelle mit Backofenfunktion genau richtig. Denn die eine Pizza aufzuwärmen geht damit nicht nur schneller, sondern benötigt auch weniger teure Energie, als würden Sie extra den ganzen Backofen anschmeißen. 
Kleiner Tipp: Möchten Sie die Mikrowelle tatsächlich als Backofenersatz nutzen, ist ein Modell mit 30 Litern Fassungsvermögen vom Vorteil.

Auch wenn Geräte mit A+++ langfristig ab ca. 8-10 Jahren energieeffizienter sind, sind diese jedoch in der Anschaffung erstmal um einiges teuer. Ein A+ Gerät ist für anfänglichen Zeiten vollkommen ausreichend und günstiger.

 

 

 

Stromfresser im Haushalt

04.09.2015

Die Strompreise steigen immer weiter an. Umso wichtiger wird die Relevanz für deutsche Haushalte sich mit dem Thema Strom sparen auseinander zu setzen. Wir haben Ihnen einige Stromfresser im Haushalt zusammen gestellt und geben Ihnen Tipps, wie Sie trotzdem Ihre Stromrechnung unten halten können.

Kühlschränke

Dass der Kühlschrank einer der größten Stromfresser ist, wissen viele. Kein Wunder - er kühlt Tag und Nacht Ihre Vorräte ohne Unterbrechung. Trotzdem können wir einige Tipps beachten und so paar Hundert Euro sparen.

  1. Der Stromverbrauch neuwertiger Kühlschränke hat sich in den letzten Jahren stark reduziert. Deshalb stellen Sie sich ruhig mal die Frage: Wie alt ist mein Gerät und ist es vielleicht Zeit für eine Neuanschaffung? Denn in den meisten Fällen lohnt es sich, dass alte Gerät auszutauschen und somit nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt zu schonen.
  2. Achten Sie darauf, die Kühlschranktür selten und wenn nur kurz zu öffnen. Denn die eingedrungene, wärmere Luft muss wieder runter gekühlt werden, was den Stromverbrauch erhöht.  
  3. Deshalb sollten Sie auch gekochte Speisen erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Falls das jedoch mal nicht möglich sein sollte, gilt die Faustregel: Warme Speisen nach oben, leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch nach unten.
  4. Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand Ihres Gerätes. Vor allem defekte Türdichtungen sollten umgehend ausgetauscht werden, damit keine teuer runter gekühlte Luft entweichen kann.
  5. Stellen Sie Ihr Gerät nicht in die Nähe von Wärmequellen wie zum Beispiel Herd, Spülmaschine oder Heizkörper. Auch direkte Sonneneinstrahlung kann die Kühlschranktemperatur unnötig erhöhen.
  6. Außerdem bedenken Sie, dass die Abwärme gut abtransportiert werden kann. Zugestellte und verdeckte Luftöffnungen verhindern dies.
  7. Haben Sie eine Kühl- und Gefrierkombination? Ein regelmäßiges Abtauen des Gefrierfaches ist sinnvoll, um auch hier etwas Strom zu sparen. Denn hat sich bereits Eis gebildet, muss das Gerät zusätzliche Energie aufwenden. Mittlerweile gibt es sogar viele Geräte, die eine automatische Abtaufunktion besitzen. So wird ein Vereisen Ihres Gefrierfaches von ganz alleine vermieden.
  8. Übrigens, 7 Grad im Kühlschrank und 18 Grad im Gefrierfach sind völlig ausreichend. Kälter muss es wirklich nicht sein.

Miele Kühlschrank A+++

Geschirrspüler

  1. Wie eben beim Kühlschrank bereits erwähnt: Neue Geräte gehen mit Verbrauchsgütern wie Strom und Wasser wesentlich sparsamer und effizienter um als Altgeräte. Beim Kauf achten Sie also auf das Energielabel. A+++, A++ und A+ gelten als sehr sparend.
  2. Bevor Sie Ihr Gerät in Betrieb nehmen, ist es nun sinnvoll, die richtige Wasserhärte einzustellen. Das spart nicht nur Strom, sondern erhöht gleichzeitig die Lebensdauer Ihrer Spülmaschine. Das sind somit schon zwei Gründe diesen Tipp zu beachten.
  3. Wenn Sie Ihre Maschine nun anschließen möchten, benutzen Sie vorzugsweise den Wasseranschluss Ihrer Heizung und vermeiden damit ein zusätzliches Erhitzen des Wassers.
  4. Heutzutage bieten fast alle Geschirrspülmaschinen-Hersteller ein Energiesparprogramm bei den Geräten an. Diese sollten Sie ausschließlich verwenden, denn leicht bis normal verschmutztes Geschirr wird damit super sauber. 
  5. Achten Sie beim Befüllen auch darauf, dass Ihre Maschine auch wirklich voll ist. Denn es ist ganz logisch. Für die gleiche Menge an Geschirr benötigen Sie bei halb gefüllter Maschine doppelt so viel Wasser wie Strom. Trotzdem sollte sie auch nicht überfüllt werden, denn wenn Sie das Nachwaschprogramm anstellen müssen, weil Ihr Geschirr nicht sauber geworden ist, steigt wiederum der Verbrauch.
  6. Und zu guter Letzt – halten Sie immer das Restsieb sauber. So wird das Wasser beim Ablaufen nicht gehindert und verschwendet unnötig Zeit und Wasser.

Ansicht der Bedienleiste eines Geschirrspülers   Miele Geschirrspüler Restsieb

Kochfelder

  1. Energie sparen durch Induktion. Hört sich logisch an, jedoch sind diese Kochfelder auch einiges teuer im Einkauf. Eine Frage, die sich der Endverbraucher häufig stellt. Lohnt sich also der höhere Anschaffungspreis? Ein Induktionskochfeld schafft es schneller als herkömmliche Glaskochfelder, Speisen zu erhitzen. Ein Beispiel: Wasser kocht so schnell auf wie im Wasserkocher. Dadurch sparen Sie natürlich einiges an Strom. Im Schnitt bis zu 20%. Schon nach wenigen Jahren, haben Sie den Mehrwert raus.
  2. Aber auch bei Nicht-Induktionsfähigen Kochfeldern gibt es einige Tipps, die Sie beachten können, um Energie und somit bares Geld zu sparen. Zum Aufwärmen von Speisen sollten Sie zum Beispiel lieber die Mikrowelle benutzen statt den Herd anzuschmeißen. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Zeit. Das Gleiche gilt auch beim Erwärmen von Tee- oder Nudelwasser. Nutzen Sie dafür besser Ihren Wasserkocher.
  3. Auf jeden Topf passt ein Deckel! Also nutzen Sie diesen auch. 
  4. Zeit und somit Energie sparen Sie auch mit Hilfe eines Schnellkochtopfes. Das wusste bereits unsere Großmutter, aber bis heute bewährt sich diese Technik, denn Sie nutzen bis zu 30% weniger Energie. Einziger Nachteil. Richtig lohnen tut sich das erst ab einer Kochzeit von 20 Minuten.
  5. Schalten Sie außerdem Ihr Kochfeld frühzeitig aus. Die Restwärme reicht völlig aus, wenn das Essen schon fast fertig ist.

Ansicht eines Topfes mit zu kleinem Deckel   Ansicht eines Induktionskochfeldes mit Topf und Deko

Backöfen

  1. So wie Sie zum Beispiel den Kühlschrank nur kurz öffnen sollten, damit keine warme Luft eindringt, ist es beim Backofen genau anders herum. Diesen sollten Sie nämlich nur kurz öffnen, damit keine warme Luft entweicht, denn diese muss danach mit viel Energie wieder nachgeheizt werden.
  2. Die oben genannten Tipps für Kochfelder wiederholen sich nun auch beim Backofen. Zum Beispiel sollten Sie den Backofen frühzeitig ausschalten und lieber die Restwärme ausnutzen. Und falls es möglich ist und Sie eher kleine Portionen warm machen möchten, ist die Mikrowelle meist eine zeitsparende und energiesparende Alternative.
  3. Viele moderne Backöfen besitzen mittlerweile die Pyrolyse-Funktion, die dafür sorgt, dass sich der Ofen selbst reinigt. Super praktisch, jedoch alles andere als stromsparend, denn es müssen sehr hohe Temperaturen erreicht werden.
  4. Auch wenn es in fast jeden Rezept anders angegeben ist. Der Backofen muss nicht immer vollständig vorgeheizt werden, denn die erwärmte Luft wird nicht genutzt. Das ist viel zu schade!

Ansicht eines Backofens von Innen

 

 

 

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