Kühlen und Gefrieren

Frisch. Sparsam. Innovativ.

Wo startet ein richtig gutes Essen? Richtig, im Kühlschrank! Und genau aus diesem Grund, sollten Sie viel Wert auf dieses Küchenelement legen. Egal, ob als Standgerät oder vollintegrierbar - für ihn ist immer Platz. Mit der Erfindung des Kühlschrank ist es gelungen, Lebensmittel länger haltbar zu machen und sie vor allem frisch zuhalten. 0°C-Zonen sind meist ein fester Bestandteil. Sie sind optimal auf die Bedürfnisse von Obst und Gemüse abgestimmt. Dank der sogenannten Superkühl-Funktion verändert sich selbst durch langes Offenlassen der Kühlschranktür die Temperatur im Innenraum nicht. Selbstverständlich spielt auch der Energieverbrauch eine große Rolle, da dieser Tag und Nacht in Betrieb ist. Das Energieeffizienzlabel hilft Ihnen hier beim Vergleichen weiter. Ein weiteres Muss in der Küche ist außerdem der Gefrierschrank. Er sorgt dafür, dass wir schockgefrorenes Gemüse nur noch auftauen und fast ohne Verlust von Vitaminen verzehren können. Und ganz ehrlich, eine Fertigpizza oder ein leckeres Eis zwischendurch wären ohne den Gefrierschrank auch undenkbar. Funktionen wie die automatische Eiswürfelproduktion, SuperFrost oder die NoFrost Technologie ersparen das Abtauen und machen den modernen Gefrierschrank zu einem echten Multitalent. Die Temperatur sollte immer - 18°C betragen.

Am praktischsten ist natürlich eine Kühl-/ Gefrierkombination. Sie vereint gleich beide Geräte in einem. Das ist vor allem platzsparend und besonders für kleine Küchen attraktiv.

Ansicht einer Kühl-/ Gefrierkombination

Darüber hinaus gehören auch Weinschränke in die Rubrik Kühlen und Gefrieren. Ein Traum für jeden Weinliebhaber. Unterschiedliche Klimazonen für verschiedene Weinarten sorgen dafür, dass das Aroma bestmöglich erhalten bleibt. Aktivkohlefilter schützen den Wein sogar effektiv vor Umgebungsgerüchen.

Ansicht eines Gaggenau Weinschrankes

Einbaukühlschränke

Einbaukühlschränke sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Sie passen bequem in einen bereits vorhandenen Küchenschrank und fallen nicht weiter auf. Wie bei vielen Küchenelektrogeräten haben Sie auch bei einem Einbaukühlschrank wieder die Qual der Wahl. Denn es gibt ihn in den verschiedensten Varianten und Innenraumaufteilungen. Hier entscheiden Sie einfach nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen. Meist bietet sich eine Kühl-Gefrierkombination an. Sie können jedoch auch nur einen Kühl- bzw. Gefrierschrank als Einbaugerät erwerben. Heute reicht die Energieeffizienzklasse nur noch von A+++ bis A+. Schlechtere Klassen werden auf dem Markt gar nicht mehr angeboten. Entscheiden Sie sich für einen neuen Einbaukühlschrank, der in einen bereits bestehenden Küchenschrank eingebaut werden soll, ist es wichtig, vor dem Kauf das genaue Nischenmaß zu kennen. Bitte messen Sie dafür das Schrankinnenmaß ohne die Korpusseiten mitzumessen.

Schlepptür oder Festtür

Was ist eigentlich der Unterschied? Das ältere Modell Ihre Küchenschranktür mit der Kühlschranktür zu verbinden, ist die Schlepptür-Technik. Dabei werden die Fronten mit Hilfe von Schanieren verbunden und somit befestigt. Die Kühlschranktür wird sozusagen von der Küchenschranktür "mitgeschleppt". Die modernere und stabiliere Variante ist allerdings die Festtür-Technik. Dabei wird die Möbeltür fest und untrennbar mit der Kühlschranktür verbunden. Es besteht die Möglichkeit, Ihre Kühlschranktür von einer Schlepptür-Technik auf die Festtür-Technik umzurüsten.

Standgerät / Sologerät

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Stand- bzw. Sologeräten um Kühlschränke, die freistehend sind. Also nicht in einen Schrank integriert werden. Diese bieten sich immer dann an, wenn Sie in Ihrer Küche ausreichend Platz zur Verfügung haben oder einfach mehr Stauraum benötigen. Das Gerät können Sie an jeden erdenklichen Ort stellen, vorausgesetzt ein Stromanschluss ist in der Nähe. Gerade was das Design angeht, sind Ihnen bei einem Standgerät / Sologerät keinerlei Grenzen gesetzt. Es gibt sie klassisch in Edelstahloptik, aber auch quietschbunt oder sogar mit Fotodruck - lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Ein Standgerät / Sologerät können Sie als reines Kühlgerät, aber auch als Kühl-Gefrier-Kombination erwerben.

Kühlzonen

Leider ist es nicht völlig egal, wo Sie Ihre Lebensmittel im Kühlschrank lagern. Alles sollte seinen vorgesehenen Platz haben - und das nicht nur, damit Sie das gewünschte Produkt schneller finden. Tatsächlich ist es so, dass Kühlschränke unterschiedliche Klimazonen besitzen, die von großer Bedeutung für die Haltbarkeit sind. Warme Luft steigt immer nach oben - daher sind auch die Klimazonen nach diesem Prinzip entwickelt worden. Oben ist es wärmer als in den unteren Bereichen. Generell sollte aber die Temperatur nie höher als 8°C sein. Jeder Bereich ist optimal auf bestimmte Arten von Lebensmitteln abgestimmt.

Ansicht einer halb geöffneten Kühlschranktür von Gaggenau

Gemüsefach

Überraschung: In diesem Fach sollten Sie Gemüse und Obst aufbewahren. Da sich das Gemüsefach ganz unten befindet, könnte man davon ausgehen, dass dieses das kälteste Fach ist. Allerdings schirmt die über dem Gemüsefach liegende Glasplatte die Kälte ab. So herrschen im Gemüsefach optimale 8 - 10 °C.

Kühlschranktür

Die Fächer in der Kühlschranktür spalten sich meist auch in drei Ebenen auf. Das unterste Fach eignet sich am besten für Getränke wie z. B. Milch und Saft. In das mittlere Fachen packen Sie am besten jegliche Tuben (Senf, Remoulade etc.). Im obersten Fach sind meist schon Vorrichtungen für Butter oder auch Eier vorhanden. Diese Lebensmittel fühlen sich an dieser Stelle in der Kühlschranktür am wohlsten. Die Temperatur in der Kühlschranktür liegt bei etwa  9°C.

Unteres Kühlschrankfach

Entgegen der Physik ist das untere Fach das kälteste. Die Glasplatte oberhalb des Gemüsefachs eignet sich hervorragend für Lebensmittel die schnell verderblich sind. Also beispielsweise Fleisch, Wurst oder Fisch. Lagern Sie diese Lebensmittel in diesem Fach, so bleiben sie länger frisch. Bitte achten Sie aber darauf, die leicht verderblichen Lebensmittel gut voneinander zu separieren. Im unteren Fach herrschen ca. 2 - 3 °C.

Mittleres Kühlschrankfach

Das mittlere Fach könnte auch "Milch-Fach" genannt werden. Hier platzieren Sie alle Milchprodukte wie Joghurts, Käse, Sahne oder ähnliches. Mit ungefähr 5°C können Sie in diesem Fach außerdem angefangene Produkte lagern - geöffnete Dosen oder Becher.

Oberes Kühlschrankfach

Im oberen Kühlschrankfach herrschen ca. 8°C. Bei dieser Temperatur fühlen sich Lebensmittel am wohlsten, die sich lange halten. Für dieses Fach kommen z. B. Marmelade oder Eingelegtes in Frage. Aber Sie können hier auch Lebensmittel lagern, die bereits zubereitet sind und in der nächsten Zeit verzehrt werden sollen.

Zusatz- und Sonderfunktionen bei Kühlschränken

Superkühl-Funktion

Wer kennt das nicht? Sie kommen vom Einkaufen nach Hause und räumen erst einmal in aller Ruhe Ihren Kühlschrank ein. Allerdings haben die Lebensmittel in der Zeit beim Supermarkt und auf dem Weg nach Hause an Temperatur verloren. Um sie schnellmöglich wieder runter zu kühlen, gibt es die Superkühl-Funktion. Der Name weicht bei den unterschiedlichen Herstellern ab. Sie kann daher z. B. auch als "Coolmatic" ausgezeichnet sein. Die Funktion senkt die Temperatur für ungefähr 6 bis 12 Stunden auf 2°C ab. So ist garantiert, dass sich Ihre Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit der normalen Temperatur im Kühlschrank angleichen.

0°C-Zonen

Einige Geräte verfügen über eine sogenannte 0°C-Zonen. In diesen Fächern wird die Temperatur konstant auf 0°C gehalten und zusätzlich die Luftfeuchtigkeit reguliert. Das verlängert die Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel enorm. Für die 0°C-Zone besitzt der Kühlschrank einen extra Kühlkreislauf, die restlichen Bereiche besitzen die gängigen Kühlzonen. Meist gibt es zwei 0°C-Fächer mit unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit. In dem einen können Sie tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte unterbringen (trockene 0°C-Zone) und in dem anderen pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse (feuchte 0°C-Zone).

Umluftkühlung

Mit dieser Funktion können Sie das komplette Thema Kühlzonen wieder vergessen. Durch eine gleichmäßige Verteilung der kalten Luft ist es völlig egal, wo im Kühlschrank Sie Ihre Lebensmittel lagern. Auf allen Ebenen herrscht die gleiche Temperatur. Außerdem sorgt die Umluftkühlung dafür, dass die Lebensmittel schneller heruntergekühlt werden.

Zusatz- und Sonderfunktionen bei Gefrierschränken

Ansicht eines Gefrierschrankes

Abtau-Automatik

Ein- bis zweimal im Jahr heißt es bei Ihnen: "Gefrierschrank abtauen"? Ab jetzt nicht mehr! Mit der Abtau-Automatik brauchen Sie nie wieder alles aus Ihrem Gefrierschrank entfernen, um ihn lästig abzutauen. Eis entsteht durch Öffnen und Schließen der Gefrierschranktür. So gelangt Feuchtigkeit in den Innenraum, der dann gefriert und zu Eis wird. Immer dann, wenn sich Eis an den Kühlelementen Ihres Gefrierschranks bildet, taut dieser völlig automatisch ab. Das Abtauwasser wird in einem, sich an der Rückseite befindlichen, Behälter aufgefangen und verdampft nach und nach durch die vom Gefrierschrank abgegebene Wärme.

No-Frost-Technik

Diese Technik ist eine Weiterentwicklung der klassischen Abtau-Automatik. Auch hier müssen Sie nie wieder Ihren Gefrierschrank selbst abtauen. Der Unterschied zwischen den beiden Funktionen besteht darin, dass die No-Frost-Technik der Luft Feuchtigkeit entzieht, die so gar nicht erst zu Eis werden kann. Allerdings kann sich trotzdem noch Eis an den Kühlelementen bilden, da diese von Gefrierraum getrennt sind. Dieses Problem umgeht die Funktion, indem sich installierte Heizelemente in regelmäßigen Abständen erwärmen und so das Eis abtauen. Der Ventilator, der normalerweise kalte Luft in den Innenraum des Gefrierschrankes pustet, ist für diese Zeit ausgestellt, um Ihre Lebensmittel nicht anzutauen. Allerdings ist bei Geräten mit No-Frost-Technik der Energieverbrauch etwas höher, da der Ventilator stetig läuft und das Gerät zusätzlich mit einem Heizelement ausgestattet ist.

Supergefrier-Funktion

Ähnlich wie die Superkühl-Funktion sorgt auch die Supergefrier-Funktion dafür, dass der Gefrierschrank nach dem Befüllen möglichst schnell herunterkühlt. Gerade Gefriergut taut in der Zeit beim Einkaufen schnell auf und sollte möglichst schon im Supermarkt in eine extra Gefriertüte getan werden. Eingeschaltet wird die Funktion durch einen Knopf an der Außenseite des Gefrierschrankes. Um Ihre Stromkosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, sollten Sie die Supergefrier-Funktion nach 2 Tagen wieder abschalten.

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