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Es ist der zentrale Punkt in jeder Küche - das Kochfeld. Doch Kochfeld ist nicht gleich Kochfeld. Welche Typen es gibt und was Sie beim Kauf beachten sollten, erklären wir hier.

Stand: 25. Juni 2019

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Inhalt:

Die Zeit der Herdplatten ist längst vorbei. Wer modern und am Zahn der Zeit lebt, besitzt ein Kochfeld. Und noch moderner: Ein Induktionskochfeld. Ein Kochfeld wird autark, also unabhängig vom Backofen, bedient. Die Steuerung erfolgt bequem per Touchbedienung. Und weil Sie das Ceranfeld unabhängig vom Backofen einbauen können, können Sie es überall dort platzieren, wo Sie es wünschen. Was wiederum eine moderne Küchengestaltung ermöglicht. Damit Sie sich für das optimale Produkt für Ihre Küche entscheiden können, vergleichen wir für Sie verschiedene Kochfeldtypen.


Miele Induktionskochfeld mit weißem Touch Bedienfeld bei mykitchens blog


Das autarke Kochfeld - die Typen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Typen von Kochfeldern: Elektrokochfelder mit Glaskeramikoberfläche, Induktion-, Gas- und Massekochfelder. Welches aber ist das passende Kochfeld für Sie? Wir vergleichen die Kochfelder miteinander und listen Ihnen die Vor- und Nachteile jedes Types auf.


Kochfeld mit Glaskeramik


Glaskeramikkochfeld ohne Induktion bei mykitchens


Starten wir mit dem bekanntesten Kochfeld, dem Glaskeramikkochfeld. Hier werden die unter der Glaskeramikplatte sitzenden Heizspulen erhitzt. Die Hitze der Heizspulen erwärmt dann die entsprechende Kochzone und diese erwärmt wiederrum den darüberstehenden Topf. Das führt dazu, dass Temperaturänderungen weniger direkt sind. Möchten Sie die Temperatur beispielsweise senken, dauert dies einige Zeit, da erst die Glaskeramik erkalten muss. So dauert der Prozess länger und Sie verbrauchen mehr Strom.

Im Gegensatz zum Induktionskochfeld bleibt bei einem Kochfeld mit Glaskeramik daher auch die Kochzone nach dem Ausschalten sehr lange heiß. Durch eine rote Hinweisleuchte können Sie erkennen, welches der Felder noch heiß ist.

Der Vorteil von Glaskeramikkochfeldern ist, dass sie leicht zu reinigen sind. Nachteile sind die Empfindlichkeit für Kratzer und Stöße.


Zu unseren Kochfeldern mit Glaskeramik »


Induktionskochfeld

Ein innovatives Glaskeramikkochfeld ist induktionsfähig. Das bedeutet, dass Wärme durch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt wird. Die dabei entstehende Energie wird direkt auf den Topfboden übertragen, wo dann Wirbelströme entstehen. Durch dessen Reibungswärme wird allein der Topfboden erhitzt. Die Oberfläche an sich bleibt kalt.

Dies hat den Vorteil, dass Sie sich an einem Induktionskochfeld nicht so schnell die Finger verbrennen. Außerdem ist es sehr energiesparend und einfach zu reinigen. Nachteilig ist die zum Teil teure Anschaffung, die eine Kosten-Nutzen-Rechnung vor einem Kauf nach sich ziehen sollte.

Mehr zu Induktionskochfeldern lesen Sie in unserem Beitrag Induktionskochfelder und wie sie funktionieren.


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Gaskochfeld

Besonders bei Profiköchen beliebt sind Gaskochfelder. Sie haben einen natürlichen Charme und sind auch in einer modernen Küche ein absoluter Hingucker. Die Wärme ist wie bei Kochfeldern mit Induktion sofort verfügbar und auf den Kochvorgang beschränkt. Nachteilig ist das erhöhte Sicherheitsrisiko beim Kochen mit offener Flamme sowie die Reinigung der Gasbrenner.


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Massekochfeld

Heutzutage kaum noch im Umlauf sind Massekochfelder, da sie im Vergleich zu anderen Kochfeldern viele Nachteile bringen. Bei dieser Kochfeldart wird Wärme durch Heizwendeln erzeugt, die in die Körper der Kochplatten gepresst sind. Die Töpfe werden durch einfache Wärmeleitung bei Kontakt erwärmt. Dadurch entsteht eine verlängerte Vorheizzeit, was sich negativ auf den Energieverbrauch auswirkt. Zudem sind Massekochfelder aufwendig zu reinigen. Für einen Kauf spricht jedoch der günstige Anschaffungspreis (schon ab 40€) und das robuste Material.


Kochfelder Vergleich Infografik über die Vorteile und Nachteile von Induktion Elektro und Gas


Das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug

Eine Besonderheit, die relativ neu auf dem Markt ist, ist ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug. Dabei werden die Kochdünste direkt am Kochfeld abgesaugt und zwar dort, wo sie entstehen. Das macht diese Art von Dunstabzug nicht nur extrem effektiv, sondern auch enorm praktisch. Führender Anbieter von Kochfeldabzügen ist BORA. Lesen Sie mehr darüber in unserem BORA Herstellerportrait.


Siemens Kochfeld mit integriertem Dunstabzug


Die (flexiblen) Kochzonen

Ein Kochfeld ist typischerweise in Kochzonen aufgeteilt. Gängige Glaskeramikkochfelder verfügen über vier Kochzonen mit einer zuschaltbaren Bräterzone. Dies ist jedoch abhängig von der Größe des Kochfeldes. Oft können Sie ein bis zwei Felder um einen zweiten Kochkreis erweitern, sodass ein größeres Feld entsteht. Dies ist zum Beispiel beim Bosch Glaskeramikkochfeld PKN645FP1E der Fall.


Flex-Zonen und Vario-Zonen

Die Anordnung bei Induktionskochfeldern kann variabel sein. Sie haben die Möglichkeit, auch hier feste Kochzonen zu erwerben. Darüber hinaus bieten einige Hersteller sogenannte Flex-Zonen bzw. Vario-Zonen an. Sie bestehen aus mehreren, hintereinanderliegenden Kochzonen, die flexibel an- und ausgeschaltet werden können. Durch Verbindung von zwei Kochzonen findet dann auch ein großer Bräter Platz.


Die Vollflächen-Induktion

Noch mehr Flexibilität bietet die Vollflächen-Induktion. Damit ist es völlig egal, wo Sie einen Topf oder eine Pfanne auf der Induktionsoberfläche platzieren. Das Gerät erkennt den Kontakt zum Kochgeschirr und wärmt nur dieses auf. Diese Funktion bietet zum Beispiel das Neff Induktionskochfeld T48BD13N0.


Kochzonen bei Gas- und Massekochfeldern

Gaskochfelder variieren in ihrer Kochzonenanordnung je nach Hersteller und Größe. Typischerweise finden Sie vier kleine Kochzonen sowie eine große Kochzone bei Gaskochfeldern. Massekochfelder verfügen über vier Kochzonen.


induktionskochfläche mit flexzonen bei einem indutkionskochfeld von miele


Ein Kochfeld einbauen - unsere Tipps

Bevor Sie ein Kochfeld kaufen, sollten Sie Ihre Küche genau ausmessen und sich für ein Kochfeld Design entscheiden. Sie sollten beachten, dass Kochfelder in verschiedenen Größen (Standard-, Über- und Untergröße) erhältlich sind.


Die Standardgrößen

Zwar gibt es Standardgrößen, die die meisten Hersteller bedienen. Diese haben eine Breite von 60 cm. Es gibt aber auch Kochfelder mit Breiten von 70 cm, 80 cm und sogar 90 cm. Zum Beispiel das Induktionskochfeld EX901KXW1E von Siemens. Und wer es kleiner benötigt, bekommt Kochfelder auch in einer Breite von 30 cm bis 48 cm. Zum Beispiel das Domino-Kochfeld CI422101 von Gaggenau oder das SMEG-Induktionskochfeld SI5322B.


Der Einbau

Haben Sie eine Größe gewählt, gilt es zu entscheiden, wie das Kochfeld eingebaut werden soll. Flächenbündig mit der Arbeitsplatte oder in einen Rahmen gefasst? Ein wichtiger Entscheidungsaspekt dabei ist das Material der Arbeitsplatte. Denn ein rahmenloser Einbau wird nur bei Arbeitsplatten aus Naturstein empfohlen, da Holzplatten aufgrund ihrer Beschaffenheit aufquellen können.

Ein großer Vorteil der flächenbündigen Variante ist die erleichterte Reinigung. Lästige kleine Krümel haben somit keine Chance mehr, sich zu verstecken, da Ränder und Kanten nicht vorhanden sind.

Haben Sie sich für ein flächenbündiges Kochfeld entschieden, empfehlen wir, den Einbau von einem Fachmann durchführen zu lassen. Denn die Arbeitsplatte muss entsprechend bearbeitet werden.

Einfacher scheint da der Einbau eines Rahmens. Meist besteht dieser aus Edelstahl und liegt nur einige Millimeter auf der Arbeitsfläche auf. Denn auch ein Kochfeld mit umlaufendem Rahmen kann optisch einiges her machen.


Rahmenarten

Haben Sie sich für einen Einbau mit Rahmen entschieden, gilt es nun, sich für einen Typ Rahmen zu entscheiden. Grundsätzlich haben Sie dafür drei Optionen.


Ansicht eines Kochfeld Edelstahlrahmens

Ein einfacher Edelstahlrahmen kann von der Stärke herstellerabhängig sein. Nachteil des Rahmens ist, dass die Ränder und Kanten Platz für kleine Krümel bilden. Diese sind meist schwer aus den Rillen zu entfernen.
Ansicht eines Kochfeld Rahmens mit Facettenschliff

Bei dem sogenannten Facettenschliff ist der Rahmen leicht angeschrägt. Dies sieht optisch schöner aus und ist außerdem einfacher zu reinigen als ein normaler Edelstahlrahmen.
Ansicht eines Kochfeld Designrahmens

Ein Designrahmen kann je Hersteller verschieden aussehen. Meist fällt die Vorderkante nach unten ab. Jedoch gibt es auch Varianten bei denen nur die Vorderkante oder die seitlichen Kanten eingerahmt sind.
Ansicht eines rahmenlosen Kochfelds

Ein Kochfeld kann auch komplett rahmenlos sein. Es schließt dann bündig mit der Arbeitsfläche ab und sorgt damit für eine aufgeräumte Optik. Außerdem können sich keine lästigen Krümel im Rahmen sammeln.







Konnten Sie sich für einen Kochfeld-Typ entscheiden? Mehr Inspiration zu autarken Kochfeldern finden Sie in unserer Produktwelt.


Zu den Kochfeldern »


Ich hoffe, der Blogeintrag hat Ihnen gefallen und kann Sie bei der Wahl eines autarken Kochfeldes unterstützen.

Mykitchens Blog Kochfelder Vergleich Autor

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